Jermaine Jones sitzt Teil seiner Strafe bei Jürgen Klinsmann aus

Veröffentlicht am 17.Jan.2012, 09:46 Uhr von |

Jürgen Klinsmann USA Coach - Bild: Wikipedia/Nick Doyle

US-Coach Jürgen Klinsmann setzt auf Jermaine Jones. Bild: Wikipedia/Nick Doyle

Als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft ließ er 2006 eine ganze Nation von einem Sommermärchen träumen. Als die WM 2006 angepfiffen wurde, sprach keiner mehr von seiner harten Hand bei der Personalauswahl. Doch  Jürgen Klinsmann kann auch anders, ist nicht immer „Everybodys Darling“. Kevin Kuranyi kann ein Lied davon singen. David Odonkor auch – auf ihn setzte der Sonnyboy aus Kalifornien als Geheimwaffe. Eine ähnliche Symbolfunktion übernimmt im Team USA der Schalker Jermaine Jones, der es einst vorzog, nicht für Deutschland sondern die Vereinigten Staaten aufzulaufen. Er genießt bei Klinsmann trotz seiner – im wahrsten Sinne des Wortes – Fehltritte uneingeschränktes Vertrauen.

Unschöne Aktion im DFB-Pokal gegen Marco Reus

Die Szene im DFB-Pokal kurz vor der Winterpause, geschehen im Borussia-Park in Mönchengladbach, ist jedem Fan jedenfalls noch sehr präsent. Spielunterbrechung. Und was macht der Schalker Jermaine Jones? Umkurvt eine Spielertraube, die sich um den Referee versammelt hatte, um Marco Reus auf den Fuß zu treten. Exakt dorthin, wo sich der kleine Dribbelkönig vor einigen Wochen zuvor den Zeh gebrochen hatte. Für diese Aktion zog das DFB-Sportgericht Jermaine Jones für sechs Spiele aus dem Verkehr – in der Bundesliga wohlgemerkt. Also darf Jones für den FC Schalke 04 erst wieder am 1. März auflaufen. Jürgen Klinsmann kommt das als Coach des US-Teams gerade recht.

Jones im US-Kader für Testspiele gegen Venezuela und Panama

Denn für zwei Testspiele der USA gegen Venezuela und in Panama nominierte „Klinsi“ den Übeltäter. Als „unschöne Situation“ betitelt Klinsmann zwar die Zwischenfälle, freut sich aber auch darüber, Jermaine Jones „besser in das Spielgeschehen für die Vorbereitung auf die WM-Qualifikation einzubeziehen“. Und dem FC Schalke dürfte es auch entgegen kommen: Jones sammelt so Spielpraxis. Zu seinen bislang 14 Matches für die USA werden sich also weitere dazugesellen. Jürgen Klinsmann glaubt: „Wir sind uns einig, dass es für alle Beteiligten so am besten ist.“



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