Im Blitzlicht der Medien: Kevin Großkreutz schreibt nicht nur positive Schlagzeilen

Veröffentlicht am 04.Feb.2012, 14:30 Uhr von |

Kevin Großkreutz sorgt in Dortmund nicht immer nur für sportliche Schlagzeilen. Bild: Wikipedia/Pro2

Kevin Großkreutz sorgt in Dortmund nicht immer nur für sportliche Schlagzeilen. Bild: Wikipedia/Pro2

Steven Gerrard: Das ist einer dieser Fußballer, die auf immer und ewig mit einem einzigen Verein in Verbindung gebracht werden. Im Fall des englischen Nationalspielers ist das der FC Liverpool. „One Club Man“ nennen sie auf der Insel solche Ikonen, die naturgemäß beim eigenen Anhang besonders beliebt sind. Diese Spezies ist im heutigen Fußball rar geworden – und doch findet man sie durchaus noch. Bei deutschen Meister Borussia Dortmund heißt dieser Spieler Kevin Großkreutz.

Einer, der immer Vollgas gibt. Doch leider nicht nur für den BVB. Nachdem Großkreutz zuletzt sportlich wieder in aller Munde war, sorgte der deutsche Nationalspieler nun auch außerhalb des Platzes für Schlagzeilen. Allerdings für negative.

Wenig förderlich für die bisherige Blitz-Karriere

Dortmunds Mittelfeldakteur wurde nämlich geblitzt. Das ist soweit nicht schlimm, jeder Mensch macht Fehler. Drastisch wird es nur, wenn Großkreutz tatsächlich mit 105 Sachen durch eine geschlossene Ortschaft gerast wäre, wie es derzeit durch die Medien geistert. Dann hätte der BVB-Spieler nämlich seine Blitz-Karriere, die ihn eigentlich in den Kader der EM 2012 führen soll, etwas zu wörtlich genommen. Bundestrainer Joachim Löw setzt bekanntlich weniger auf Spieler im Nationaltrikot, die auch außerhalb des Spielfeldes den Boulevard bedienen. Und Kevin Großkreutz ist gewiss kein Leisetreter. Natürlich will er bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine dabei sein. Allerdings reichen dazu Taten auf dem grünen Rasen. Denn da lieferte er seit dem Start der Rückrunde, genau genommen auch schon am letzten Spieltag der Hinrunde, in der Bundesliga für Borussia Dortmund starke Vorstellungen.

Debüt für die Nationalmannschaft im Mai 2010 gegen Malta

Denn in Freiburg, beim Hamburger SV und auch gegen die TSG 1899 Hoffenheim glänzte Kevin Großkreutz mit jeweils einem Tor und einer Vorlage und war in der Mannschaft von Jürgen Klopp stets einer der auffälligsten Akteure. Großkreutz lieferte aussagekräftige Bewerbungen für Löws EM-Kader – bis eben am Donnerstag die Meldung des Rasers Großkreutz buchstäblich wie ein Blitz einschlug. Prompt blieb der Nationalspieler beim 2:0-Sieg der Dortmunder am Freitagabend zum Auftakt des 20. Spieltags auch ohne Assist geschweige denn eigenen Treffer. Sein Auto könnte der Mittelfeldspieler unter Umständen demnächst in der Garage lassen und mit der S-Bahn zum Signal-Iduna-Park fahren. Denn weil es nicht seine erste Verkehrssünde gewesen sein soll, droht Kevin Großkreutz nun ein Fahrverbot von zwei Monaten und ein Vorsprechen beim sogenannten „Idiotentest“. Solange es der letzte Aufreger bleibt, hat Großkreutz natürlich noch gute Karten auf den EM-Kader für 2012 und kann sportlich die Überholspur einschlagen. Sein Länderspiel-Debüt feierte der Dortmunder im Mai 2010 im Test gegen Malta. Es folgten zwei weitere Einsätze in Schweden und beim Match beim 1:1 gegen Italien im Februar vergangenen Jahres. Zeit also für den vierten Länderspiel-Vergleich…



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