„Aufsteiger“ Gerald Asamoah wird während der EM ARD-Experte

Veröffentlicht am 14.Mai.2012, 15:16 Uhr von |

Nicht nur für Gerald Asamoah heißt es bald: Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe. Denn damit das auch für den Tribünenplatz während der Übertragung der EM 2012 gilt, haben sich die beiden öffentlich-rechtlichen Sender jede Menge einfallen lassen.

Da soll kein Fußball-Fan zu kurz kommen, der die Spiele der Europameisterschaft nicht live in Polen und der Ukraine verfolgen kann oder möchte, sondern vor dem heimischen Fernseher oder beim Public Viewing. Einen gepflegten Doppelpass spielen auf jeden Fall ARD und ZDF während der Euro miteinander.

Gerald Asamoah verstärkt das Expertenteam der ARD. Bild: Wikipedia/xtranews.de

Gerald Asamoah verstärkt das Expertenteam der ARD. Bild: Wikipedia/xtranews.de

Mehmet Scholl und Oliver Kahn fachsimpeln

Am 8. Juni 2012 startet „Das Erste“ mit dem Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Polen und dem Sensationssieger von 2004, Griechenland. Um 18 Uhr wird in Warschau angepfiffen zur letzten Europameisterschaft mit 16 Mannschaften. Bei der EM 2016 in Frankreich werden dann erstmals 24 Teams an der Endrunde teilnehmen. ARD und ZDF haben sich hierfür auch bereits die Rechte gesichert. Doch zurück zum aktuellen EM-Turnier, bei dem „Das Erste“ vor allem auf die Berichterstattung live aus den Stadien baut. Dort sind dann auch die Reporter und Experten vor Ort, allen voran Mehmet Scholl, der einstige Spieler des FC Bayern München. Das ZDF hält – wie wir bereits an früherer Stelle berichtet haben – an seinem erfolgreichen Konzept fest: Eine Bühne direkt an der Ostsee mit Publikum. Genauer gesagt: am Strand von Heringsdorf auf Usedom.

Deutsche Spiele auch in voller Länge im Radio

Chef-Experte im Zweiten, mit dem Mann oder Frau ja bekanntlich besser sieht, ist Oliver Kahn, der einen ähnlichen Werdegang wie Kollege „Scholli“ nachzuweisen hat. Beide starteten ihre Karriere beim Karlsruher SC und erlebten anschließend die größten sportlichen Erfolge bei den Bayern. Im ZDF wird am 1. Juli ab 20.45 Uhr das Finale der EM 2012 in Kiew zu sehen sein. Insgesamt zeigen die öffentlich-rechtlichen Sende somit 31 Spiele live. Da die letzten zwei Matches einer jeder Gruppe parallel ausgetragen werden, findet dann auch eine Übertragung auf den entsprechenden digitalen Spartensendern der beiden Hauptprogramme statt. So kann auch hier der Zuschauer wählen, welche Partie er lieber sehen möchte: Jenes in ARD oder ZDF, oder aber eben das parallel ausgetragene Match auf dem Spartensender. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass auch das Radio live am Ball ist. Im WDR werden alle deutschen Spiele in voller Länge kommentiert. Bei den Parallel-Partien gibt es beispielsweise die beliebte Konferenzschaltung.

„Waldi“ will es wieder genau wissen, Gerald Asamoah ebenso

Das war aber noch nicht alles. Erste Infos bekommen die Zuschauer an jedem Tag während der EM frisch auf den Frühstückstisch, denn natürlich springt auch das Morgenmagazin auf den Euro-Zug auf. In der ARD wird dann Gerald Asamoah, Ex-Nationalspieler und gerade eben erst mit der Spielvereinigung Greuther Fürth in die Bundesliga aufgestiegen, als Frühaufsteher gebraucht. Gerald Asamoah zählt ebenso zum Expertenkreis. Zu späterer Stunde meldet sich am Abschluss eine ARD-Tages natürlich auch das bayrische Urgestein Waldemar Hartmann mit „Waldis Club“ live aus dem Bayrischen Bahnhof in Leipzig. In bierlauniger Runde darf dann wieder mit zwinkerndem Auge gefachsimpelt werde. Die EM 2012 auf ARD und ZDF – eine im wahrsten Sinne des Wortes runde Sache.



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