Arsene Wenger als Nachfolger von Frankreichs Nationalcoach Laurent Blanc gehandelt

Veröffentlicht am 07.Feb.2012, 11:10 Uhr von |

Arsene Wenger: Wir er Frankreichs kommender Nationaltrainer? Bild: Wikipedia/Paul Blank

Arsene Wenger: Wir er Frankreichs kommender Nationaltrainer? Bild: Wikipedia/Paul Blank

Arsene Wenger ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann von Welt. Der Franzose spricht neben seiner Muttersprache auf fließend Englisch und Deutsch, kann sich aber auch hervorragend auf Italienisch, Spanisch und sogar Japanisch verständigen. Eigentlich taugt Wenger als Weltenbummler besser wie kaum ein anderer, und doch heißt sein Arbeitgeber nun schon seit 1996 FC Arsenal.

In London ist der französische Coach eine Institution. Nun mehren sich aber Gerüchte, wonach Arsene Wenger im Sommer seinen Kollegen Laurent Blanc beerben könnte. Der trainiert aktuell Frankreichs Nationalmannschaft, hat sich aber mit dem Verband „in der Wolle“.

Erfolgreich bei Arsenal, aber die sportliche Durststrecke hält an

Hintergrund ist außerdem, dass Wenger zwar mit dem FC Arsenal zahlreiche Titel einheimsen konnte. Zuletzt allerdings mussten die Gunners immer der Konkurrenz den Vortritt lassen. Die letzte Meisterschaft in der Premier League feierte Arsenal 2004, als Arsene Wenger auch als bester Manager, wie die Briten ihre Trainer bezeichnen, der Saison ausgezeichnet wurde. Ein Jahr später reichte es noch zum FA Cup. Seitdem herrscht Ebbe an der Themse. Daran ändert auch mittelfristig der 7:1-Erfolg gegen die Blackburn Rovers nichts. Solche Siege taugen in der englischen Hauptstadt bestenfalls dazu, dass der Trainer zumindest in der kommenden Woche in Ruhe arbeiten kann. Unzufrieden sind sie aber auch in Frankreich mit ihrem Nationaltrainer Laurent Blanc. Die Triumphe bei der WM 1998 und der Europameisterschaft 2000 sind längst verblasst. Unter Raymond Domenech schied die Equipe Tricolore bei der EM 2008 und der WM 2010 schon in der Vorrunde aus. Negativer Höhepunkt war dabei der Spielerstreik in Südafrika, der zum Eklat und sogar nationalen Politikum wurde.

Laurent Blanc steht unter Druck

Laurent Blanc führte die Franzosen dann als Domenechs Nachfolger erfolgreich durch die Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine. Zufrieden sei man deswegen noch lange nicht mit dessen Arbeit. Verbandsboss Noel Le Graet wolle erst die Entwicklung der Mannschaft bei der Europameisterschaft abwarten. Das französische Magazin Journal du dimanche will sogar noch mehr wissen und schreibt darüber, Le Graet würde Arsene Wenger am liebsten nach der Euro 2012 als Trainer der französischen Nationalelf sehen. Der Druck auf Blanc, dessen Kontrakt im Sommer nach der EM ohnehin enden würde, wächst also. Und schon die Vorrunde wird alles andere als leicht. Zum Auftakt in der Gruppe D wartet England. Anschließend fordern dann Gastgeber Ukraine und Schweden die Equipe Tricolore heraus.



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